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Das Team von Continental Automotive GmbH Werk Karben schafft es von 20 Firmen ins Finale des Innovationswettbewerbs "M+Eine Zukunft"

27.01.2017
In der Kategorie „Administration und Personalmanagement“ qualifizierte sich das Mitgliedsunternehmen der Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus e. V., Continental Automotive GmbH Werk Karben, für das Finale. Video und Bilder...

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Statement Friedrich Avenarius, Geschäftsführer HESSENMETALL Rhein-Main-Taunus


Pressemitteilung 27. Januar 2017

Ausgezeichneter Nachwuchs in der Metall- und Elektroindustrie:

Das Team von Continental Automotive GmbH Werk Karben schafft es von 20 Firmen ins Finale des Innovationswettbewerbs "M+Eine Zukunft"


Frankfurt am Main. Bereits zum neunten Mal hat der Arbeitgeberverband der hessischen Metall- und Elektro-Industrie HESSENMETALL den Nachwuchs seiner Mitgliedsunternehmen zum Innovationswettbewerb "M+Eine Zukunft" aufgerufen. 75 Jugendliche, Azubis und dual Studierende aus 20 Mitgliedsunternehmen haben kreative Ideen eingereicht, die einerseits helfen, neue Auszubildende zu gewinnen, Arbeitsabläufe zu optimieren, die Arbeitssicherheit zu verbessern und andererseits neu entwickelte Produkte oder Dienstleistungen vorstellen. Im Kinopolis (Sulzbach im Taunus) wählte die Jury aus jeder der vier Kategorien zwei Projektteams mit besonders innovativen Ansätzen aus, die am 22. Februar 2017 im Haus der Wirtschaft Hessen (Frankfurt) ins Finale gehen werden:


Team der Continental Automotive GmbH Karben


In der Kategorie "Administration und Personalmanagement" qualifizierte sich das Mitgliedsunternehmen der Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus e. V., Continental Automotive GmbH Werk Karben, für das Finale. Das Team, bestehend aus den Auszubildenden Carlos Muñoz Gonzalez, Sascha Kreiner, Patrick Güney, Alexander Wohlrab und ihrem Ausbilder Hermann Diehl, überzeugte die Jury mit der Innovationsidee, die ganz im Zeichen der vierten industriellen Revolution steht, nämlich der Industrie 4.0. Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich auch maßgeblich auf die Ausbildung aus. Mit ihrem Projekt "SidA" führt das Team von Continental Automotive GmbH, Werk Karben, das Smartphone als Arbeitsgerät in der Ausbildung ein. Auf einer eigens programmierten App finden Azubis ausbildungsrelevante Inhalte, Stundenpläne, Datenblätter zu Maschinen und vieles mehr. Zusätzlich enthält die App eine Bluetooth-Steuerung, mit der sich zum Beispiel Lichtschalter und Leinwände steuern lassen. Über sogenannte BLE-Beacons können Maschinen in die App eingepflegt werden, um zum Beispiel Wartungsintervalle abzurufen oder sicher zu stellen, dass eine Maschine sich nur starten lässt, wenn der Auszubildende eine Freigabe besitzt.


Die Jury überzeugte die Verbindung von klassischen Ausbildungsinhalten mit modernen Ausbildungsinstrumenten: "Eine App trifft den Zeitgeist, ist damit innovativ und zielgruppenorientiert. Damit wird der Einstieg in die digitale Ausbildung erfolgreich ermöglicht."

Der Ausbilder von Continental Automotive GmbH, Werk Karben, Hermann Diehl, sagte stolz zur Erfindung seiner "Sprösslinge": "Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist bei Continental Automotive GmbH gelebte Realität. Auch die Ausbildung muss sich den Erfordernissen der digitalen Arbeitswelt anpassen. Diesen Megatrend haben die Azubis wirkungsvoll umgesetzt und eine smarte Lösung präsentiert: Dank der App 4.0 können die Jugendlichen künftig schnell und flexibel auf ausbildungsrelevante Inhalte zugreifen und sind überall auf dem neuesten Ausbildungsstand."


Sämtliche Finalisten konnten mit wohlüberlegten und gründlich ausgearbeiteten Einreichungen überzeugen. Jurymitglied Friedrich Avenarius, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus, war "von der enormen Qualität der Arbeiten und dem Potenzial der Ideen" sichtlich beeindruckt. "Acht von 25 Teams beschäftigten sich in ihren Wettbewerbsbeiträgen mit der Digitalisierung unserer Industrie. Es zeigt uns deutlich, dass die Digitalisierung ein fester Bestandteil in der Ausbildung geworden ist."


Mit ca. 220.000 Mitarbeitern in 55 Ländern zählt Continental zu den größten Automobilzulieferern weltweit. Einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte der Betrieb mit der Produktion von Reifen. Insbesondere durch die Entwicklung diverser Fahrwerk- und Fahrzeugsicherheitssysteme expandierte der Konzern zur heutigen Größe. Am Standort Karben werden zurzeit ca. 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Hauptsächlich werden in Karben elektronische Komponenten produziert.


Bitte richten Sie Ihre Fragen an:

Gertrud Hirschhäuser

HESSENMETALL, Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus e.V.

Emil-von-Behring-Str. 4

D – 60439 Frankfurt am Main

Telefon: 069 95808-239

E-Mail: ghirschhaeuser@hessenmetall.de



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